Glossar
Windenergie
Windenergie ist eine bedeutende Form der erneuerbaren Energien. Nutzbar gemacht wird hier die Bewegungsenergie des Windes, der Luftmassen in der Erdatmosphäre. Diese Bewegung kommt zustande, da die Sonne die Erdoberfläche ungleichmäßig erwärmt. Die so entstehenden Temperatur- und Druckunterschiede werden durch Luftströmungen von den Hoch- zu den Tiefdruckzonen ausgeglichen. Die Rotation der Erde trägt ebenfalls zur Verwirbelung der Luftmassen bei. Daneben gibt es noch jahreszeitliche Luftströmungen, bedingt durch die Umkreisung der Sonne durch die Erde. Zu diesen globalen Windbewegungen kommen noch lokale Einflüsse hinzu, beispielsweise Bergformationen. Die Rotorblätter einer Windkraftanlage setzen diese Bewegungsenergie der Luftteilchen in Drehbewegung und Rotationsenergie um. Der Rotor wiederum gibt die Rotationsenergie an einen Generator weiter, der diese in elektrische Leistung umsetzt. Die Windkraftanlage speist die elektrische Energie anschließend in das Stromnetz ein.
Vor allem in windreichen Regionen, z.B. in Küstenregionen, versprechen Windparks (mehr als drei Anlagen an einem Standort) eine effiziente Nutzung. Mit Offshore-Anlagen soll die hohe Windgeschwindigkeit auf See genutzt werden.
Weiterführende Informationen:
Bundesverband Windenergie e.V.

