Glossar

Globale Erwärmung

Globale Erwärmung bezeichnet die durch den Menschen ausgelöste Klimaveränderung, d.h. den Anstieg der Durchschnittstemperaturen an der Erdoberfläche und der Meere. Ursache des Temperaturanstiegs ist die Verstärkung des natürlichen Treibhauseffektes vor allem durch den vermehrten Ausstoß von Treibhausgasen wie Kohlenstoffdioxid. Kohlenstoffdioxid wird in großem Maße bei der Verbrennung fossiler Energieträger freigesetzt. Die Anreicherung von Treibhausgasen in der Atmosphäre verhindert, dass Wärmestrahlungen der Erde in das Weltall entweichen können.

Eine Reihe von weiteren Prozessen tragen ihrerseits zur globalen Erwärmung bei, Beispiele sind hier das weltweite Abforsten und die Zerstörung von Urwäldern sowie die Nutzung der neuen  Flächen für Land- und Viehwirtschaft.

Folgen der globalen Erwärmung sind eine verstärkte Gletscherschmelze, ein steigender Meeresspiegel und Wetterextreme. Die sozialen Folgen dieser Veränderungen, wie Flüchtlingsströme und Verteilungskämpfe, sind kaum abschätzbar.

Das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) fasst und diskutiert den wissenschaftlichen Erkenntnisstand zur globalen Erwärmung. Laut IPCC müssen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen bis 2050 um mindestens 50 Prozent abnehmen, um den globalen Temperaturanstieg auf höchstens 2°C zu begrenzen – eine Anstieg, der nicht ohne Folgen wäre, jedoch nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ein Leben auf der Erde weiterhin ermöglichte.

Mehr auf boell.de:

Mehr auf youtube.com:

Weiterführende Informationen:

Heinrich-Böll-Stiftung ERENE Machen Sie mit! Unterstützen Sie ERENE!
Unterstützt von der EU
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert.